Um einen kleinen Überblick über unsere täglichen Arbeiten in unseren Wäldern zu geben, im folgenden einige Informationen: Um unseren gemeinsamen Zukunftswald zu schaffen ist viel Zeit, Geld und Arbeit nötig. Unsere engagierten Waldbesitzer müssen ein bis zweimal im Jahr zur Jungbestandspflege in den Wald, um eine gute Entwicklung der Bäume zu erreichen und deren Gesundheit und Wachstum zu fördern. Adlerfarn und Brombeere bedrängen junge Bäume und drohen sie zu unterdrücken. Hier seht ihr ein paar Bilder von der täglichen Arbeit...







Auf dieser Fläche wachsen übrigens folgende Baumarten:
Roteiche, Küstentanne, Linde und aus Naturverjüngung: Fichte, Kiefer, Buche und Eiche

Am Sonntag, den 07.06.2026 fand in Niedersachsen auf vielen verschiedenen Hofstellen und Betrieben der "Tag des offenen Hofes" statt. Auch im schönen und beschaulichen Borgloh, einem Ortsteil der Gemeinde Hilter am Teutoburger Wald im Osnabrücker Südkreis waren die Hoftore geöffnet.
Auf den Hof Meyer zum Alten Borgloh strömten an diesem Sonntag noch deutlich mehr Gäste als die Organisatoren erwartet hätten. Um nur ein Beispiel anzuführen und das hohe Interesse zu unterstreichen: Bereits am frühen Nachmittag waren sämtliche Pommesvorräte an der Imbissbude aufgebraucht. Nicht nur die Besucheranzahl war beeindruckend sondern auch die Zusammensetzung. Insbesondere bei Familien hatte die Hofausstellung offenbar Neugierde geweckt. Somit waren nicht nur ältere sondern auch sehr junge Besucher vor Ort um sich zum Beispiel die Arbeitsgeräte der modernen Land- und Forsttechnik anzuschauen. Aber nicht nur große Maschinen oder etwa die Hüpfburg weckten das Interesse der Kids, sondern auch unser gemeinsamer Stand mit der Waldschutzgenossenschaft Osnabrück Süd und der Waldpädagogin Maike Dittmer ("Frau Waldmeister"). Durch ihre mitgebrachten spielerischen Lernangebote konnten wir gemeinsam in kindgerechter Art und Weise erstes Wissen über den Wald vermitteln und über seine tierischen Bewohner und Pflanzen aufklären.
Insgesamt war sowohl unser Stand mit Frau Waldmeister als auch der gesamte Tag des offenen Hofes ein voller Erfolg. Wir blicken auf einen gelungenen Sonntag zurück, der die Akzeptanz für moderne, nachhaltige und familiengeführte Land- und Forstwirtschaft sicherlich gefördert und dessen Relevanz verdeutlicht hat.
Anbei ein paar Bilder, Impressionen und Eindrücke vom Tag...




Es gibt Neuigkeiten! Ab sofort bietet der KOL in Zusammenarbeit mit der zertifizierten Waldpädagogin Maike Dittmer folgende Aktionen an:


Alle Informationen entnehmen Sie dem Flyer. Falls Sie Interesse haben oder jemanden kennen, der Interesse bekunden könnte, dann melden Sie sich gerne! Ihr KOL

Kulturlandschaft Osnabrücker Land e. V.
Das Landvolk Osnabrück und der KOL möchten die betroffenen land- und forstwirtschaftlichen Betriebe sowie Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer zu einer Informationsveranstaltung über die geplante neue Gebietskulisse des FFH-Gebiets 334 Düte mit Nebenbächen einladen:
Zeit: 19.03.2026 um 18:00 Uhr
Ort: Katholische Landvolk Hochschule Oesede,
Gartbrink 5, 49124 Georgsmarienhütte.
Als Referentin wird Frau Sonja Papenfuß, Leiterin der Abteilung 6 „Natur- und Artenschutz“ des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimaschutz (MU), die Gebietskulisse sowie die zugrunde liegenden Kartierungsergebnisse vorstellen.
Das MU ist für die Erstellung der Gebietskulisse verantwortlich. Daher besteht im Rahmen der Veranstaltung die Möglichkeit, Fragen zur Abgrenzung des FFH-Gebiets zu stellen. Nutzen Sie diese Gelegenheit.
Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme.
Mit Bescheid vom 14.08.2025 stellt das Finanzamt Osnabrück-Land fest, dass wir als gemeinnützigen Zweck den Naturschutz und die Landespflege, im Sinne des Umwelt- und Klimaschutzes fördern und die satzungsmäßige Voraussetzung für Steuerbegünstigungen erfüllen.

Der Landkreis Osnabrück möchte an den Zugängen zu FFH-Gebieten Hinweisschilder aufstellen. Da es diesbezüglich Unklarheiten zur Verkehrssicherungspflicht gab, haben wir um eine Erklärung gebeten, die den Eigentümer von allen Pflichten freistellt. Diese haben wir dankenswerterweise erhalten und sie ist hier im Folgenden aufgeführt:
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Vornahme der Kennzeichnung, in der Regel durch Aufstellung entsprechender Schilder, wird durch die Eigentümer geduldet. Weitergehende Pflichten gehen damit nicht einher. Der jeweilige Eigentümer hat keine Verkehrssicherungspflichten, um waldtypische Gefahren abzuwenden, oder andere Pflichten
(z.B. Instandhaltung/Standsicherheit) in Bezug auf die Kennzeichnung, insbesondere die aufgestellten Schilder. Der Landkreis Osnabrück, vertreten durch die Untere Naturschutzbehörde, trägt alle erdenklichen Ansprüche Dritter, inklusive Schadensersatzansprüchen und etwaige Prozesskosten, die im Zusammenhang mit der Kennzeichnung entstehen. Der jeweilige Eigentümer wird insoweit von jeglichen
Ansprüchen Dritter durch den Landkreis Osnabrück freigestellt.

Am 26.06 2025 nahmen einige Mitglieder an einer Forstexkursion nach Nienburg Teil. Ziel waren die dortigen Erdmannschen Wälder. Vor 130 Jahren entwickelte Herr Erdmann den sogenannten „Waldbau auf natürlichen Grundlagen“. Er zeichnet sich durch unterschiedliche Baumarten, jeden Alters aus. Vor Ort hat sich auf relativ armen Böden ein stabiler, gesunder Bestand entwickelt. Ein gutes Beispiel für einen klimastabilen Wald. Nicht zu unterschätzen ist der persönliche kontinuierliche Einsatz, der gerade auch zu Beginn dieser Bewirtschaftungsform notwendig ist. Aber wir konnten sehen, wie lohnend eigenständiges persönliches Engagement und langer Atem sind und der ein oder andere ist ins Überlegen gekommen, diese Bewirtschaftung auf einer Parzelle umzusetzen

Die Jahreshauptversammlung fand am 16.04.2025 in Bad Laer in der "Flötzinger Alm" statt.
Zu Beginn gab der 1. Vorsitzende Stefan Kleine-Wechelmann einen Rück- und Ausblick auf die Tätigkeiten der KOL.
Beim folgenden Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfung wurde der Vorstand einstimmig entlastet und zwei neue Kassenprüfer
gewählt. Lukas Obermeyer führte im Anschluss die Beweggründe zur geplanten Satzungsänderung aus, ging auf einzelne Punkte ein und stellte den Satzungsentwurf zur Diskussion. In mehreren Wortmeldungen wurden Inhalte besprochen und das hinter der Änderung stehende Ziel, eine anerkannte Umweltvereinigung zu werden, begrüßt. Dieses zeigte sich deutlich in dem einstimmigen Votum für die Satzungsänderung.
Im nächsten Tagesordnungspunkt berichtete Michael Muke, dass in seinem Revier zurzeit noch ein geringer Unkrautdruck herrscht, da die meisten Neuanpflanzungen schon die Größe erreicht hätten, sich gegen das Unkraut durchzusetzen. Wichtig sei immer frühzeitig gegen Unkraut zu reagieren. Hier sei jeder Eigentümer selber in der Pflicht seine Bestände im Blick zu halten. Auf gemulchten Neuanpflanzungsflächen könne sowohl mit der Maschine als auch mit der Motorsense gearbeitet werden. Die Motorsense bindet mehr Arbeitskraft, ist aber noch gründlicher. Die maschinelle Pflege führt u.U. in den Gassen zu Vergrasung und höherer Mäusepopulation. Neben Brombeere und Adlerfarn ist die Ackerwinde problematisch, da ihr Wuchs es nötig macht, jede einzelne Pflanze freizuschneiden. Gesetzte Tonkinstäbe lassen Pflanzen gut wiederfinden und erleichtern dadurch das Freischneiden.
Claudia Hanesch informierte über die EU-Wiederherstellungsverordnung und die Planungen zur nationalen Umsetzung sowie über den Stand der Neuausweisung des FFH-Gebietes Düte und Nebenbäche.
Eckard Menkhaus berichtete von der Downhill-Situation. Fünf der sechs legalen Strecken im Landesforst sind fertiggestellt, dieses hat teils zum Rückgang, teils aber auch zu stärkerer Belastung der illegalen Strecken im Privatwald geführt. Ein Rückbau der Strecken im Privatwald durch die "Teutofreun.de" wurde nicht umgesetzt. Fünf Ranger sind im Einsatz und
diese kommen bei Bedarf innerhalb FFH-Gebiete schnell zum Einsatz.
Forstamtsleiter Dr. Stockmann stellte die Orientbuche als eine mögliche Baumart klimaresilienten Wäldern vor, da sie mit Trockenheit besser umgehen kann als z.B. die Rotbuche. Der Vorstand hatte für jeden Teilnehmer eine Orientbuche mitgebracht, die aus
türkischstämmigen Samen gewachsen ist und ein gutes Feinwurzelsystem aufweist.
Zum Abschluss dankte Stefan Kleine-Wechelmann insbesondere Herrn Muke und Dr.
Stockmann.

Es ist uns ein großes Anliegen die Öffentlichkeit über die vielseitigen Leistungen nachhaltiger Waldwirtschaft zu informieren. Zusammen mit der WSG-Süd haben wir uns deswegen entschlossen an einem viel frequentierten Ort dazu eine Informationstafel aufzustellen. Seit dem 25.03.2025 steht diese nun am Wanderparkplatz Forsthaus in Oesede. Wir bedanken uns bei den fleißigen Helfern, die trotz steinigen Untergrundes nicht aufgaben und in einem zweiten Anlauf die Informationstafel aufgestellt haben. Ein weitere Dank gilt allen Forstwirten, denn erst durch ihr nachhaltiges Wirtschaften in unserer Kulturlandschaft entstehen alle die positives Aspekte für Mensch und Umwelt.


„Heizen mit Holz ist klimapositiv“
Wälder nutzen oder stilllegen? Prof. Dr. Hubert Röder von der Hochschule Weihenstephan leitet die KlimaHolz-Studie und erklärt, was für Wälder wichtig ist und warum Holzenergie nicht so negativ ist, wie manche glauben.
Aus dem Interview veröffentlich auf www.landundforst.de
Wie würden Sie die Studie in einem Satz zusammenfassen?
Die nachhaltige Holznutzung ist wesentlich besser für das Klima als das Stilllegen von Wäldern.
Warum ist das so?
In Deutschland haben wir mit die höchsten Holzvorräte je Hektar Wald in ganz Europa und die sind im Klimawandel alles andere als sicher. Das wird bereits seit Jahren durch zunehmende Waldschäden sichtbar. Das entstehende Totholz emittiert CO2 sehr schnell in die Atmosphäre. Zusätzlich behindern die hohen Holzvorräte den laufenden Zuwachs und damit die Fähigkeit des Waldes, aktiv CO2 aus der Atmosphäre zu speichern. Die Holznutzung wiederum steigert das Wachstum im Wald und Holzprodukte speichern CO2 deutlich länger als verrottendes Totholz. Mit der Nutzung des Restholzes zum Heizen vermeiden wir fossile Brennstoffe, sodass die Gesamtbilanz von Energieholz eindeutig klimapositiv ist.
...den vollständigen Artikel lesen sie hier.
Unsere Jahreshauptversammlung 2024 fand am 17.12.24 auf dem Hof Wiemeyer in Georgsmarienhütte statt.
Um 14 Uhr begann sie mit einer Exkursion zur Düte am Birkkamp. Herr Wiemeyer berichtet vor Ort über die Veränderungen des Bachlaufs und der Wasserführung. Hauptverantwortlich dafür ist ein größerer Abfluss durch stetig neue Versiegelungsflächen im oberen Zulaufgebiet. Die Düte gräbt sich dadurch tiefer ins Erdreich und führt viele Sedimente. Auf Grund von Böschungsabbrüchen stürzen Bäume im Uferbereich um. Eine für den Gewässerschutz künstlich angelegte Sandbank darf wegen der FFH-VO nun nicht mehr von abgelagerten Sedimenten befreit werden. Das im späteren Verlauf errichtete Rückhaltebecken verschlämmt dadurch und verliert an Wirksamkeit. Ein Schutz des Gewässers ist über
die FFH-VO nicht gegeben, da der Schutz von Landlebensräumen das eigentliche Problemen des Gewässers nicht ändert. Die Inanspruchnahme und Bewirtschaftungsbeschränkungen der Waldflächen vorOrt sollten daher überdacht und nach Möglichkeit zurückgenommen werden.
Gegen 15 Uhr wurde die JHV offizielle in Räumlichkeiten der Hofstelle Wiemeyer mit der Begrüßung durch Stefan Kleine-Wechelmann (1. Vorsitzender) eröffnet. Ein großer Dank geht an Herrn Wiemeyer sowohl für die Ausführungen als auch die Bereitstellung der ansprechenden Räumlichkeit! Nach dem anschließenden Jahresrückblick gibt Herr Kleine Wechelmann den Hinweis, dass Bodenschutz eine immer größere Herausforderung werden wird.
Ludger Spiegelburg stellt den Kassenbericht vor und nach dem Bericht über die Kassenprüfung wird der Vorstand einstimmig entlastet.
Ebenfalls einstimmig erfolgt die Wahl eines neuen Kassenprüfers und die Wiederwahl des Vorstandes.
1. Vorsitzender: Stefan Kleine-Wechelmann
2. Vorsitzender: Lukas Obermeyer
Schriftführerin: Claudia Hanesch
Kassenwart: Ludger Spiegelburg
Beisitzer: Hans-Josef Avermann
Weitere Beisitzer wurden nicht gewählt. Es herrschte Konsens darüber, dass die durch Benennung hinzugezogenen bisherigen Beisitzer verbleiben sollen.
Claudia Hanesch berichtet vom Stand der Besicherung des FFH-Schutzgebiet 334 Düte (mit
Nebenbächen). Der zum FFH-Gebiet gehörende Wilkenbach wird als Überschwemmungs-gebiet neu ausgewiesen.
Lukas Obermeyer bedankt sich besonders bei einzelnen Mitgliedern für ihren Einsatz im letzten Jahr und beendet die JHV.

Das Jahr 2024 stellt eine entscheidende Zeit für den nachhaltigen Erhalt unserer Wälder dar. Inmitten globaler Herausforderungen und politischer Diskussionen stehen die Belange der Wälder von uns Waldbesitzenden als Bewahrer im Mittelpunkt – vor allem auch zur Europawahl im Juni 2024
Anlässlich des Internationalen Tages des Waldes am 21. März 2024 weist der Präsident des
Waldbesitzerverbandes Niedersachsen, Philip von Oldershausen, auf die dringende Notwendigkeit hin, die Wälder vor gefährlichen Gesetzesentwürfen und übergriffigen Verordnungen seitens der EU- und Bundesebene zu schützen, die den Erhalt unserer Wälder gefährden!
Philip von Oldershausen betont: „Die jüngsten Bauernproteste haben gezeigt, dass ein gemeinsames Anliegen alle verbindet: Der Schutz unserer natürlichen Ressourcen. Auch viele Waldbesitzende haben sich an diesen Protesten beteiligt, da sie sich mit ihren Wäldern von zunehmender Bevormundung, Überregulierung und Misstrauen bedroht fühlen. Insbesondere der aktuelle Entwurf zum Bundeswaldgesetz wirft ernsthafte Bedenken auf, da er nicht nur in vielen Teilen verfassungswidrig ist, sondern auch die Nachhaltigkeit der Waldbewirtschaftung gefährdet. Sollte der Entwurf in Kraft treten, würde dies das Ende unserer seit über dreihundert Jahren bestehenden nachhaltigen Forstwirtschaft bedeuten, die im Einklang mit den drei Säulen Ökonomie, Ökologie und Soziales steht.“
In diesem Zusammenhang möchten wir auch auf die Bedeutung der bevorstehenden Europawahlen hinweisen. Die Entscheidungen, die in Brüssel getroffen werden, haben einen erheblichen Einfluss auf unsere Wälder. Ein weiteres Beispiel hierfür ist die kürzlich verabschiedete Verordnung zu entwaldungsfreien Produkten (EUDR) und das Nature Restoration Law (Naturwiederherstellungsverordnung); diese Überregulierungen sind praxisuntauglich. Wir haben in Deutschland kein Entwaldungsproblem und auch der Naturschutz ist fest in unseren Gesetzen und Köpfen verankert. Die Waldvögel haben zugenommen, die Großpilze sind stabil, krautige Pflanzen sind im letzten Jahrhundert nicht ausgestorben und es gibt viel Totholz im Wald. Die Überregulierungen stellen daher
eine zusätzliche Belastung für die Forstwirtschaft, unser heimisches Holz dar und werden dazu führen, dass wir Holz in großem Umfang importieren müssen, das unter niedrigen bzw. fehlenden ökologischen Standards außerhalb von Deutschland erzeugt wurde.
Geben Sie daher am 09.06.2024 der Vernunft Ihre Stimme.
Weitere Informationen zum Tag des Waldes siehe unter: https://tag-des-waldes.de/
Jahreshauptversammlung des Kulturlandschaft Osnabrücker Land e.V. am 08.Dezember 2023
Die Jahreshauptversammlung der KOL fand am 08. Dezember 2023 im Schützenhaus Remsede statt. Zunächst startete von dort eine Exkursion unter der fachkundigen Führung von Förster Michael Muke in den Kleinen Berg zu drei Waldbildern. Die erste Station war eine Naturverjüngungsfläche, an der er uns die Möglichkeiten der Mischwaldförderung erklärte. An der nächsten Station beschrieb er den geplanten Femelhieb zur Schirmfreistellung einer Buchen-Anpflanzung mit Naturverjüngung Fichte. Die letzte Station war ein 40 jähriger Buchen-Edellaubholzbestand mit Z-Baummarkierung. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an Herrn Muke für die informative Führung.
Der Vorsitzenden Stefan Kleine-Wechelmann begrüßte die Anwesenden im Schützenhaus und gab den Jahresrückblick. Ludger Spiegelburg stellte den Kassenbericht vor und hatte eine einwandfrei geführte Kasse, so dass der Vorstand von den Mitgliedern einstimmig entlastet wurde.
Im Anschluss referiert Claudia Hanesch über die Unterschutzstellung des FFH-Gebietes 334 Düte (mit Nebenbächen). Schwerpunkte waren die Darstellung der Meldekulisse aus 2005 mit 117,5 ha, die einstweilige Sicherung im Jahr 2021 und die aktuelle Kartierkulisse auf über 700 ha.
In der anschließenden Diskussion wird die zunehmende Inanspruchnahme des Eigentums unter Zuhilfenahme von Artikel 14 Absatz 2 GG kritisiert.
Auch im geplanten Waldschutzgesetz steht die Holznutzung an letzter Stelle.
Lukas Obermeyer stellt die Notwendigkeit einer stärkeren Profilierung der Waldwirtschaft heraus. Die Bevölkerung hat eine zu einseitige Information und Sichtweise auf den Wald mit Schwerpunkt Schutz.
Als positives Schlusswort stellt er eine leichte Änderung der Wahrnehmung zu mehr Realismus als Ideologie fest

von links nach rechts: Ludger Spiegelburg, GF WSG Osnabrück-Süd, GF KOL, Hans - Josef Avermann, WSG Osnabrück-Süd, Dirk Meyer zu Theenhausen, WSG Osnabrück-Süd, Lukas Obermeyer, KOL, Andreas Wiemer, Landwirtschaftskammer NDS, Jörg Görlich, Nord-West-Holz e.G, J. E. Niewedde, KOL, André Berghegger, MdB, Petra Sorgenfrei, GF WBV Niedersachsen, Norbert Leben, Präsident WBV Niedersachsen, Georg Meyer zu Hörste, KOL, Friedhelm Frhr. von Landsberg-Velen, Vorsitzender Forstbetriebsgemeinschaft Emsland Süd, Vize-Präsident WBV Niedersachsen, Johannes Meyer zum Alten Borgloh, Vorsitzender WSG Osnabrück Süd, Joachim Kellermann von Schele, KOL, Stefan Kleine-Wechelmann, Vorsitzender KOL, Eckhard Menkhaus, WSG Osnabrück-Süd, Claudia Hanesch, KOL, Sandra Wallenhorst, CDU-Kreistagsfraktion Osnabrück, Vorsitzende Arbeitskreis Umwelt und Energie, Heinrich Niederniehaus, CDU-Kreistagsfraktion Osnabrück, Sprecher Arbeitskreis Umwelt und Energie; Foto: Muke
Auswirkungen der FFH-Richtlinie auf die Bewirtschaftung der Wälder vor dem Hintergrund des Klimawandels, beabsichtigte Reform der Beratung und Betreuung im Privatwald und ein noch fehlender Erschwernisausgleich für Wald in Landschaftsschutzgebieten/NATURA 2000 sind die drängenden Themen der Waldbesitzer im Gespräch mit der Politik.
In den Wald "Kleiner Berg" nach Bad Rothenfelde hatte die KOL (Kulturlandschaft Osnabrücker Land e. V.) mit dem Vorsitzenden Stefan Kleine-Wechelmann und Johannes Meyer zum Alten Borgloh, Vorsitzender der WSG (Waldschutzgemeinschaft) Osnabrück Süd am 12.08.2021 den Bundestagsabgeordneten André Berghegger aus Melle zu eingeladen. Dringliche Themen wie die beabsichtigte Reform der Beratung und Betreuung im Privatwald durch das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und deren Folgen für den Klein- und Kleinstprivatwald und die Auswirkungen der FFH-Richtlinie auf die Bewirtschaftung der Wälder vor dem Hintergrund der Dürre und Käferkalamitäten sollten im FFH-Gebiet Kleiner Berg mit einer FFH -Fläche von 531 ha aufgezeigt und in diesem Zusammenhang auch über den noch nicht umgesetzten Erschwernisausgleich für den Wald in Landschaftsschutz-gebieten/NATURA 2000 gesprochen werden... [vollständiger Artikel]
Am Dienstag den 18.08.2020 lief im MDR ein interessanter und sehenswerter Dokumentarfilm zu Waldbau und Baumwahl der Zukunft. Neben den aktuellen Problemen des Waldes: Dürre, Klimawandel und die großen Fragen um die richtigen Baumarten für die Zukunft, stellt der Film die Begeisterung und Freude der Studenten und Lehrenden für den Wald und die Forstwirtschaft schön dar. Ein positiver Film für unsere Branche. Viel Spaß beim Schauen! Den Link zum Film in der ARD-Mediathek finden Sie hier.